Schnupper-Rallye für die neuen 5. Klassen an der OSW

Am 29.01. öffnete die Oberschule Waldheim von 16 bis 19 Uhr ihre Türen für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen sowie deren Eltern. Im Rahmen einer abwechslungsreichen Schnupper-Rallye erhielten alle Gäste einen lebendigen Einblick in das Schulleben und die vielfältigen Angebote unserer Schule.

Den Auftakt bildete eine kulturelle Eröffnung, bei der Tanz- und Cajon-Darbietungen für eine schwungvolle und herzliche Atmosphäre sorgten. Anschließend schnupperten die Schüler- und Elterngruppen getrennt, um gezielt auf die jeweiligen Interessen eingehen zu können.

Während die Kinder die Oberschule aktiv erkundeten, durften sie an verschiedenen Stationen programmieren und experimentieren und so ganz praktisch erleben, wie vielfältig und modern Unterricht an der Oberschule Waldheim gestaltet ist. Neugier, Kreativität und Teamarbeit standen dabei im Mittelpunkt.

Die Eltern erhielten parallel umfassende Informationen zu schulischen Schwerpunkten, Abläufen und Perspektiven und konnten ihre Fragen direkt an Lehrkräfte und Schulleitung richten. Außerdem konnten sie sich selbst ein Bild über Sprachförderung, Fachräume und den Einsatz der iPads an der Oberschule machen.

Den gelungenen Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein im Eltern-Café, das Raum für Austausch, Gespräche und ein entspanntes Kennenlernen bot.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden und Gästen für diesen gelungenen Nachmittag und freuen uns darauf, viele der jungen Besucherinnen und Besucher im kommenden Schuljahr als neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an der Oberschule Waldheim begrüßen zu dürfen.

Karrierestart 2026 – Orientierung für die Zukunft

Der Karrierestart Dresden ist eine der wichtigsten Bildungs- und Berufsorientierungsmessen in Sachsen und bietet unseren Schülern eine wertvolle Gelegenheit, sich frühzeitig mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen. Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen, Handwerksbetriebe und Institutionen präsentieren dort Ausbildungsberufe, Studiengänge und duale Bildungswege.

Der Messebesuch ermöglicht direkte Gespräche mit Ausbilderinnen, Ausbildern und Studierenden, gibt Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und hilft dabei, eigene Interessen und Stärken besser einzuordnen.

Tomasz Wojciechowski
Praxisberater

Marionettentheater Bille

Seit vielen Jahren ist der Besuch des Marionettentheaters Bille zu einer schönen Tradition an unserer Oberschule geworden. So gelang es Andreas Bille auch am 23.01.2026, die Fünft- und Sechstklässler in seinen Bann zu ziehen. Während die Schüler aller fünften Klassen das Märchen „Vom Teufel mit den drei goldenen Haaren“ sahen, durften die sechsten Klassen das Puppenspiel „Doktor Johannes Faust“ verfolgen. Im Anschluss daran erklärte Andreas Bille den Jungen und Mädchen, wie die Marionetten gehandhabt werden, was auf großes Interesse stieß. Geduldig beantwortete er viele Fragen. Als Mahnung gab er allen mit auf den Weg: „Die Versuchung, der man widerstehen sollte, lauert überall. Das muss nicht immer der Teufel in Person sein.“ Als Beispiel führte er unter anderem übertriebene Handynutzung an.

Nun freuen wir uns schon auf den Besuch des Marionettentheaters im nächsten Schuljahr.

Gabriela Kotzur

Warnstreik der Lehrer in Sachsen

In der kommenden Woche finden im Freistaat Sachsen ganztägige Warnstreiks von Lehrkräften im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst statt.

Auf die Schule hat das folgende Auswirkungen:

• Unterrichtsausfälle oder Änderungen im Stundenplan sind möglich.

• Die Schulpflicht besteht weiterhin.

• Wir bemühen uns um Notbetreuung und Vertretungsunterricht, wo immer möglich.

• Verbeamtete Lehrkräfte können nicht streiken und sind regulär im Einsatz.

Wir bitten um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen und verweisen auf aktuelle Informationen unserer Schule und auf Mitteilungen über das Schulportal.

Jan Genscher, SL der OSW

On Tour mit Konrad, dem Kunstbus

Im Rahmen des Kunstunterrichts unternahmen die 8. Klassen einen besonderen Ausflug nach Chemnitz. Mit dem Kunstbus „Konrad“ ging es in die Kunstsammlungen Chemnitz, wo sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Expressionismus auseinandersetzen konnten.

Im Mittelpunkt stand eine Führung durch die Ausstellung mit Werken des expressionistischen Künstlers Karl Schmidt-Rottluff, einem der bedeutendsten Vertreter der „Brücke“-Künstler. Anhand ausgewählter Gemälde erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über typische Merkmale des Expressionismus wie leuchtende Farben, starke Kontraste, vereinfachte Formen und den bewussten Ausdruck von Emotionen. Die Nähe Chemnitz’ zu Schmidt-Rottluffs Wirkungsstätten machte den Museumsbesuch dabei auch regional besonders anschaulich.

Ein Highlight des Tages war der anschließende praktische Teil: Mit originalen Kreiden, wie sie auch vom Künstler verwendet wurden, durften die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ werden. Durch eigenes Experimentieren mit Farbe, Linie und Ausdruck näherten sie sich der Malweise Schmidt-Rottluffs auf praktische Weise an und konnten nachempfinden, wie stark Material und Technik die Wirkung eines Kunstwerks beeinflussen.

Der Ausflug verband Kunstgeschichte, praktisches Arbeiten und kulturelle Bildung auf gelungene Weise. Für viele war es eine spannende Erfahrung, Kunst nicht nur im Klassenzimmer, sondern direkt im Museum – ganz im Sinne der lebendigen Museumspädagogik – zu erleben.

Spannender Lerntag in der Gläsernen Manufaktur: Technik entdecken und selbst kreativ werden

Für viele Schüler der 7. Klassen wurde der Besuch der Gläsernen Manufaktur zu einem besonderen Erlebnis. Während einer informativen Führung erhielten sie spannende Einblicke in die moderne Elektromobilität und konnten live verfolgen, wie innovative Fahrzeugtechnik entsteht. Fachkundige Guides erklärten anschaulich die einzelnen Produktionsschritte und beantworteten Fragen rund um Nachhaltigkeit, Robotics und Zukunftstechnologien.

Danach folgte ein kreativer Höhepunkt: eine Bastelstunde, in der die Kinder eigene kleine Modelle gestalten konnten. Mit viel Begeisterung bauten sie Mini-Autos, probierten einfache Elektronikbausätze aus. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie spannend Technik sein kann – besonders dann, wenn Theorie und Praxis zusammenkommen und junge Menschen selbst aktiv werden dürfen.

Im Anschluss verbrachte die Gruppe noch gemeinsame Zeit auf dem Dresdner Striezelmarkt.

Tomasz Wojciechowski
Praxisberater

Besuch der 8. Klasse am Flughafen Leipzig/Halle – Ein Tag voller Einblicke und Erlebnisse

Im Rahmen der Berufsorientierung unternahmen die 8. Klassen einen spannenden Ausflug zum Flughafen Leipzig/Halle. Gleich zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck davon, wie vielfältig die Arbeitswelt rund um den Luftverkehr ist.

Nach einer kurzen Einführung begann die geführte Bustour über das Flughafengelände. Besonders interessant war für viele die Sicherheitskontrolle, die – ähnlich wie bei einer echten Flugreise – alle Teilnehmenden passieren mussten. Hier wurde deutlich, wie wichtig Präzision, Verantwortung und moderne Technik im täglichen Betrieb eines internationalen Flughafens sind.

Ein Höhepunkt des Tages war das Beobachten eines startenden Flugzeugs aus nächster Nähe. Die Klasse erlebte live, welche Abläufe zusammenkommen müssen, bevor ein Flugzeug abheben kann – ein Moment, der bei vielen für Staunen sorgte.

Im Anschluss an den informativen Teil verbrachte die Gruppe noch gemeinsame Zeit auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Zwischen Lichtern, Düften und Musik konnten alle den Tag gemütlich ausklingen lassen und erste Eindrücke austauschen.

Nadine Müller